
Hyttgården
## Hyttgården
Das Heimatmuseum-Areal in Töre mit Hyttgården und den dazugehörigen Gebäuden.
So begann es …
Im Zusammenhang mit der Stilllegung von Törefors AB Ende der 1950er Jahre wurde Hyttgården dem Dorf Töre geschenkt, um als Heimatmuseum genutzt zu werden. Hyttgården wurde 1972 in seine heutige Form renoviert – mit Museum, Versammlungsraum, Arbeiterwohnung und einer kleineren Wohnung, die heute als Personalraum genutzt wird.
Gründung des Heimatvereins
Der Heimatverein Töre wurde 1969 gegründet und hat – vor allem durch freiwillige Arbeit – über mehr als 40 Jahre hinweg viele Aktivitäten und Veranstaltungen aufgebaut. Mehrere Gebäude mit Bezug zum Werk wurden auf das Gelände umgesetzt. Der Verein kaufte und renovierte die Masmästar-Wohnung; die alte Schule – die älteste der Gemeinde – wurde an den Ort versetzt, an dem in den 1850er Jahren die werkseigene Schule von Törefors stand. Die Dorfgemeinschaft von Töre, die einen Teil des Landes besitzt, hat dem Heimatverein mehrfach Grundstücke geschenkt. So stehen dort neben Hyttgården auch das Haus des Masmästar, seine Tischlerhütte, seine Backstube, das Speicherhaus des Bergmeisters Quensel aus Johannesro, das Warenlager des Kaufmanns Jonsson sowie die erwähnte alte Schule.
So werden die Gebäude genutzt
Die zwei Räume des Heimatmuseums in Hyttgården haben die Eisenverarbeitung als Hauptthema, aber auch die Sägewerks- und die Seefahrtsepoche sind vertreten. Eine frühere Wohnung für Stabeisenschmiede zeigt, wie man im 19. Jahrhundert lebte.
Der Dachboden von Hyttgården ist als Versammlungsraum mit einer großen Küche eingerichtet und wird häufig für unterschiedliche Treffen genutzt.
In der Masmästar-Wohnung lebte Masmästare Eriksson mit seiner Familie, als er 1773 nach Töre kam, um den Hochofen zu bauen und zu betreiben, der zwischen 1875 und 1888 in Betrieb war. In dem Gebäude gibt es ein Sommercafé, Handwerksverkauf und Konferenzbetrieb.
Die Backstube und die Tischlerhütte stammen vom Wohnplatz des Masmästar Eriksson. In der Tischlerhütte werden notwendige Instandhaltungsarbeiten und Möbelrestaurierungen durchgeführt. Die Backstube ist mit der Tischlerhütte verbunden und war ursprünglich ein Wohnhaus für Landlose – sogenannte „Inhyses“. Die Backstube wird im Frühling und Herbst vermietet und oft zum Backen von Klådda u. a. für die Sommerfeste genutzt.
Der Speicher des Bergmeisters Quensel ist einer der größten in Norrbotten, mit zwei Räumen im Erdgeschoss und einem großen Dachraum. Ziel ist es, den Speicher als Sommermuseum zu nutzen.
Das Magazin des Kaufmanns Jonsson wird derzeit als Lagerraum genutzt.